futur (Zeitform, mit der ein verbales Geschehen oder Sein als zukünftig oder ungewiss charakterisiert wird)
Installation im Garten der Simultanhalle in Köln-Volkhoven
Gefundene Hartfaserplatten, Holzlatten, Gouache- und Acrylfarbe
2025
Auf vierzehn Schildern, im naturbelassenen Garten der Simultanhalle, arrangiert in
verschiedenen Höhen und Distanzen, wird die Frage nach dem futur aufgeworfen.
„Zeitorm, mit der ein verbales Geschehen oder Sein als zukünftig oder ungewiss
charakterisiert wird“, ist darauf zu lesen. Die verwendete Schriftart Futura
referenziert den Blick zu den Sternen und menschliche Abenteuerlust, denn sie ist
nicht nur hier, sondern auch auf der Plakette zu lesen, die nach der Apollo-11-
Mission 1969 auf dem Mond zurückgelassen wurde. Gelichzeitig wird der Blick
durch die Arbeit auch zur Erde gelenkt, denn die Leserichtung des Schilderwaldes
im Garten führt das Auge Zeile für Zeile näher ans Gras.
Auch greift die Arbeit die Ästhetik von Protestbewegungen auf, denn sie besteht
aus wiederverwendetes Material. Zukunft wird ständig neu verhandelt und
definiert, oft durch und unter Protest.(Textauszug aus der Ausstellungsbroschüre:
Markus Pinell, Anna Jelena Kohl, Carla Hamacher)
https://simultanhalle.de/ausstellungen/futur/
